Schadenbeispiele

Produkthaftpflicht
  • Der VN stellt Babytragesäcke her. Ein Verbraucher verwendet einen Babytragesack, wobei sich ein Tragegurt löst. Das Baby überlebt schwer verletzt. Die konventionelle Produkthaftpflichtversicherung kommt im Rahmen der Personenschadendeckung für den Schaden auf.
  • Ein Kosmetiker verkauft Gesichtscreme und ein Kunde reagiert bei der Anwendung allergisch. Es entsteht ein Personenschaden, welcher von der Produkt-Haftpflichtversicherung übernommen wird.
  • Ein Kunde hat eine Lebensmittelvergiftung durch den Genuss eines Joghurts. Dieser Schaden ist ein typischer Fall für die Produkt-Haftpflichtversicherung.
  • Ein Akku eines Laptops fängt an zu brennen, so dass die Wohnung des Betroffenen abrennt. Der Sachschaden wird von der Produkthaftpflichtversicherung übernommen, wobei der Akku von dem Hersteller selbst zu erstatten ist.
Erweiterte Produkthaftpflicht - Ein- und Ausbaukosten

Ein Baumarkt verkauft seinem Kunden Laminat. Nach einiger Zeit quillt das Laminat auf, was auf eine Fehlerhafte Eigenschaft des Materials zurückzuführen ist. Hier kann es dem Baumarkt passieren, dass er nicht nur für das neue Parkett einstehen muss, sondern zudem für den Ausbau des fehlerhaften Laminats und die Neuverlegung mangelfreien Laminats (ungeachtet der Haftung des Laminat-Herstellers, die hier ebenfalls besteht). Für das neue Laminat wird keine Versicherung aufkommen (Erfüllungsschaden). Aber was ist mit den zusätzlich entstanden Aus- und Einbaukosten?

Erweiterte Produkthaftpflicht -Verbindungs-, Vermischungs- und Weiterverarbeitungsschäden

Ein Schokoladenhersteller lieferte Zutaten für die Herstellung von Keksen. Nach Fertigstellung der Kekse waren diese aufgrund der mangelhaften Schokolade allerdings ungenießbar. Beim Abnehmer der Schokolade entstanden zahlreiche Kosten, wie z.B. Entsorgungskosten, Reinigung der Maschinen, Kosten für weitere verbrauchte Zutaten oder auch der Produktionsausfall.

Erweiterte Produkthaftpflicht - Weiterverarbeitung von Produkten

Ein Betrieb liefert verschiedene Materialien, die für die Herstellung von Werkzeug weiterverarbeitet werden. Nach Fertigstellung der Werkzeuge stellt sich heraus, dass die gelieferten Materialien diverse Fehler aufweisen, die die Werkzeuge unbrauchbar machen. Der Hersteller der Werkzeuge macht den Lieferanten für die entstandenen Mehrkosten haftbar.

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